Bürohaus Lidlgasse MA48

Lidlgasse 5
1170 Wien
Österreich

Planungsdaten
Bürogebäude für die Magistratsabteilung 48

Geladener Realisierungswettbewerb
Wettbewerb: September 2013

Projektdaten
Grundstücksfläche: 12.500 m²
Brutto-Grundfläche: 980 m²
Netto-Grundfläche: 710 m²
Bebaute Fläche: 850 m²
Umbauter Raum: 4.300 m³

Auftraggeber
Stadt Wien vertreten durch MA48

Team
Architektur:
SOLID architecture
Statik/Bauphysik:
RWT PLUS ZT GmbH

Weiterverwendung von bestehenden Mauern
im Sockelgeschoss

Der bestehende Ziegelkeller wird verfüllt, die über Terrain ragenden Ziegelmauern des Vorgängerbaues bleiben zur Straße hin erhalten und werden als Einfassungsmauern für den Standort Lidlgasse weiterverwendet. Sekundäre Funktionen wie der Technikraum sind in den Sockel integriert.

Im Erdgeschoss wird Stellplatzfläche gewonnen
Durch das Anheben des Bürotraktes entsteht ein überdeckter Bereich, der auf dem räumlich beengten Standort Lidlgasse zusätzliche Stell- und Rangierflächen schafft. Bei Veranstaltungen, Präsentationen oder dem Mistfest kann diese Fläche als qualitativ hochwertiger, überdeckter Außenraum mit Blick in den Clemens-Krauss-Park genutzt werden.

Zusammenarbeiten auf kurzem Weg in
einem kompakten Baukörper

Das Anordnen aller Räume auf einer Ebene ermöglicht den direkten Kontakt zwischen den einzelnen Abteilungen. Die Zusammenarbeit erfolgt auf kurzen Wegen. Es entsteht eine große, zusammenhängende Fläche, die wechselnden Nutzungsanforderungen einfach angepasst werden kann. Ein kleiner Innenhof, als Raucherhof nutzbar, ist vom Lärm der Straße abgeschirmt und von außen uneinsehbar.
Der Umkleideraum und die Duschen befinden sich im Erdgeschoss, sind direkt vom Parkplatz zugänglich und erfüllen so die Funktion einer Schmutzschleuse.

Ein Ensemble entsteht - Architektonische Gestaltung
Die Reste des historischen Vorgängerbaues werden im Sockelbereich in Form einer Ziegelwand, die von einer Stahlbetonplatte überdeckt wird, wieder sichtbar. Zusammen mit der ebenfalls aus Klinker und Stahlbeton bestehenden Halle entsteht ein für den Standort Lidlgasse charakteristisches Ensemble. Das Anheben des Baukörpers macht die dahinterliegende Halle gut sichtbar, das Gelände wirkt von außen weniger isoliert. Die dunkle Farbe des aufgeständerten Baukörpers schafft, gemeinsam mit bestehenden Gebäuden (u.a. dem Werkstättengebäude von Caramel), eine gestalterische Klammer um das Gelände. Die einfache Form des Baukörpers ist der Nutzung als Betriebsgebäude auf einem Betriebsgelände angemessen.

Von Fuhrpark bis Kunst - Präsentationsfläche für die MA 48
Durch das Absenken der Stellplatzfläche an der Kreuzung Richthausenstrasse / Wattgasse entsteht ein von der Kreuzung aus gut einsehbarer Bereich, der als Präsentationsfläche für die MA 48 genutzt werden kann.
Die MA 48 kann sich hier in vielfacher Weise präsentieren und unterschiedliche Themen aufgreifen.
Gezeigt werden können unter anderem:
- Fahrzeuge des umfangreichen Fuhrparks, sinnbildlich für
das breite Tätigkeitsfeld der MA 48
- Darstellungen in Verbindung mit Werbesujets
- Vermittlung von Informationen über digitale Textbänder
- Kunstinstallationen
Die Qualität dieser Fläche liegt in der Vielfalt der möglichen Bespielungen und dem sehr unterschiedlichen Aufwand der dabei zu betreiben ist - von dem einfachen Abstellen von Fahrzeugen, die durch die Beleuchtung etc. inszeniert werden bis zur temporären Ausstellungsfläche von Kunstobjekten im halböffentlichen Raum.

Bürohaus Lidlgasse MA48

Lidlgasse 5
1170 Vienna
Austria

Planning Data
Office building for the Viennese magistrate no. 48

Invited competition
Competition: September 2013

Project Data
Site area: 12.500 m²
Gross Area: 980 m²
Net Area: 710 m²
Built up Area: 850 m²
Building Volume: 4.300 m³

Client
City of Vienna, MA 48

Team
Architektur:
SOLID architecture
Statik/Bauphysik:
RWT PLUS ZT GmbH

Reuse of existing basement structure
The former building’s remaining basement, a brick structure, is largely refilled and becomes the base of the new building. Secondary functions for building services etc. are integrated into that base.

Additional parking space on the ground floor
By lifting up the office building one floor above the ground additional space for parking and storage is created at the narrow site. During events and presentations this space can serve as a covered outdoor space with an excellent view into the Clemens-Krauss-Park.

Collaboration and direct communication in a compact volume
All functions of the office building are situated on the first floor, creating a big and continuous space that can be adapted to various layout settings. This enables direct communication and short ways between the different departments. A small inner courtyard, shielded from the noise of the traffic, serves as close outdoor area for breaks and recreation.

An ensemble
The brick structure of the former building refers to the materiality of the big hall lying behind the site of the office building to create an ensemble. Lifting the office building one level up makes the big hall and the inside of the site more visible from the main crossing at Richthausenstrasse / Wattgasse. The office building itself is coloured charcoal-grey like other buildings on the site, too. It’s simple and unpretentious form resembles the premise character of the site.

From cars to art – representing the MA 48
At the prominent crossing of Richthausenstrasse / Wattgasse the concrete slab covering the base of the building is lowered to give even better sight to an area which serves the self-presentation of the MA 48. Here various topics can be shown, ranging from neon writing to the exhibition of special vehicles and art installations.