AHS Wien West

Steinbruchstraße 33
1140 Wien
Österreich

Planungsdaten
Umbau und Erweiterung des ehemaligen Kasernengebäudes zur neuen AHS Wien West

3. Platz im nicht offenen Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Verhandlungsverfahren

Wettbewerb: September 2014

Projektdaten
Grundstücksfläche: 11.160 m²
Brutto-Grundfläche: 12.800 m²
Netto-Grundfläche: 10.700 m²
Bebaute Fläche: 5.030 m²

Auftraggeber
BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

Team
Architektur:
ARGE SOLID architecture + K2architektur.at

Modell
Archimodell

Städtebauliche Kriterien
Die Baukörper, Bestand und Neubau, bilden eine Abfolge von sich überschneidenden bzw. aufeinander folgenden Formen. Das ehemalige Mannschaftsgebäude wird mit einem dreigeschossigen Zubau zu einer neuen Einheit zusammengefasst. Dieser Zubau überschneidet sich mit einem horizontal versetzten, zweigeschossigen Bauteil der wiederum an die ehemalige Reithalle anschließt. Gemeinsam mit dem Vorplatz, den Höfen und den befestigten Terrassen entsteht ein kompaktes und vielfältiges Raumgefüge.

Freiräume
Der zentrale Vorplatz liegt zwischen dem ehemaligen Mannschaftsgebäude und der historischen Reithalle. Er bildet den Hauptzugang zum neuen Schulkomplex.

Dem Mehrzweckraum ist ein Innenhof vorgelagert der, am Knotenpunkt zur Turnhalle, für Veranstaltungen multifunktional verwendet werden kann. Im Erdgeschoß liegende Räume des Departements für Kunst sind mit einem Kreativhof verbunden. Direkt an der Bibliothek liegt ein Lesehof, der auch von den Lernzonen der Klassen Cluster im Erdgeschoss zugänglich ist. In direktem räumlichen Zusammenhang mit der Aufenthaltszone und dem Speisesaal steht eine im Südwesten gelegene Pausenterrasse.

Der Sekundarstufe I sind im Erdgeschoß und im 1. Obergeschoß überdeckte Loggien und Freiraumklassen zugeordnet.

Funktionsverteilung
Im Erdgeschoss sind die Allgemeinbereiche, gemeinsam genutzte Departments und Teile der Sekundarstufe I situiert. Aula, Bibliothek, Musiksäle, flexible Unterrichtsräume und der Speisesaal  stehen in räumlichen Zusammenhang und können gemeinsam mit ihren zugehörigen Freiräumen unterschiedlich miteinander kombiniert werden.

Im 1. Obergeschoß sind gemeinsam genutzte Departments und Teile der Sekundarstufe I untergebracht. An den vertikalen Verbindungen aller drei Geschosse sind die Verwaltung und Lehrerbereiche positioniert.

Die Sekundarstufe II ist im 2. Obergeschoß  situiert. Von den Homebases aus sind die zugehörigen Departments auf kürzestem Wege erreichbar. Die Sekundarstufe II bildet eine funktional eigenständige Einheit.

AHS Wien West

Steinbruchstraße 33
1140 Vienna
Austria

Planning Data
Conversion and extension of a former casern for the new secondary school AHS Wien West

3rd prize in non-open competition

Competition: September 2014

Project Data
Site area: 11.160 m²
Gross Area: 12.800 m²
Net Area: 10.700 m²
Built up Area: 5.030 m²

Client
BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

Team
Architektur:
ARGE SOLID architecture + K2architektur.at

Model
Archimodell

Incorporating a former military barrack the new 3-storey annex overlaps a 2-storey building that connects to a former indoor riding hall housing a gymnasium. These buildings, together with the exterior spaces, create a compact and multifaceted spatial structure.

The central forecourt between the barracks and the riding hall forms the main entry to the new school complex, leading directly to a multipurpose hall, a library with its own reading courtyard and the department of arts which has direct access to the outside area.

Situated on the ground level are the common areas, such as auditorium, library and dining-hall. If necessary these rooms can be connected to form larger, flexible units. At the first floor the commonly used departments are situated and, close to the central staircases, the faculty rooms. The homebases of the higher grade classes are placed on the top floor with direct connection to their individual departments.

The lower grade classes are organized into clusters. To each cluster a loggia is assigned to be used as exterior classroom. Together they form a discrete functional unit.