BSZ Bruck an der Leitha

Fischamender Straße 23
2460 Bruck an der Leitha
Österreich

Planungsdaten
Erweiterung des BSZ Bruck an der Leitha um Kreativräume für Zeichnen und Werken mit zugehörigen Nebenfunktionen

3. Platz im geladenen, einstufigen Verfahren

Verfahren: Jänner 2016

Projektdaten
Brutto-Grundfläche: 809 m²
Netto-Grundfläche: 709 m²
Umbauter Raum: 3.259 m³
Bebaute Fläche:409 m²

Auftraggeber
BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

Team
Architektur:
SOLID architecture

Das Bundesschulzentrum in Bruck an der Leitha erhält auf dem zwischen Schule und Straße gelegenen Platz einen kleinen Zubau mit Räumen für Bildnerische Erziehung und Werken - einen Kunst-Cluster. Der Platz ist in die Gestaltung miteinzubeziehen.

Platzgestaltung und Erschließung
Durch das Anheben des Niveaus des Platzes wird der Zugang von der Straße zur Schule verbreitert. Es entsteht eine leicht geneigte Fläche, die das Niveau des eigentlichen Vorplatzes, an dem auch die beiden Eingänge in die Schule liegen, mit der Straße verbindet.

Der Platz wird in drei Zonen unterteilt
1. Verbreiterung des Straßenraumes für eine bessere Verkehrssicherheit
2. Baumpflanzungen als Puffer und Filter zwischen der Fischamender Straße und Vorplatz der Schule
3. Vorplatz der Schule mit den beiden, einander gegenüber liegenden Eingängen

Zusammen mit den Baumpflanzungen fasst der Zubau den Vorplatz räumlich ein und schafft Distanz zur stark befahrenen Fischamender Straße. Auch in ihrer Materialität bilden der Zubau und die Platzgestaltung eine Einheit. Die Haptik der Baumstämme findet sich in der vorvergrauten Holzschalung des Zubaus wieder. Zwischen dem Bestand mit seiner prägnanten Farbgebung und der Straße entsteht so ein Bereich mit einer eigenen, besonderen räumlichen Qualität.

Optimales Tageslicht
Auch die räumliche Qualität der Unterrichtsräume unterscheidet sich vom Bestand. Anstatt Fensterbänder gibt es Lochfassaden. Die Unterrichtsräume werden von zwei bzw. drei Seiten natürlich belichtet und bieten optimale Arbeitsbedingungen (Farbechtheit, differenzierte Schattenbildung, etc.).

Aufsicht und Übersicht
Sichtbeziehungen zwischen Unterrichtsräumen, Sammlungen und dem Maschinenraum gewährleisten eine verbesserte Aufsicht und Übersicht beim Arbeiten und Hantieren mit Geräten.

Einzelarbeit - Gruppenarbeit

Umlaufende Tische entlang der Außenfassade schaffen Arbeitsplätze für konzentriertes Einzelarbeiten mit optimalem Tageslicht. Die Möblierung in der Mitte des Raumes wird für flexibles Gruppenarbeiten genutzt.
BSZ Bruck an der Leitha

Fischamender Straße 23
2460 Bruck an der Leitha
Austria

Planning Data
Extension of the existing school building with classrooms for creative arts

3rd prize in one phase, invited competition

Date: January 2016

Project Data
Gross Area: 809 m²
Net Area: 709 m²
Building Volume: 3.259 m³
Built up Area: 409 m²

Client
BIG Bundesimmobiliengesellschaft m.b.H.

Team
Architektur:
SOLID architecture

The existing school buildings in Bruck an der Leitha are added a small extension with classrooms for creative arts – an Art-Cluster, prominently located on the forecourt between the school and the street.

The forecourt is redesigned to serve as an attractive meeting point and provide barrier-free access to all building parts. This square is divided into three zones:

1. Expansion of the pavement along the street and bus stop to provide more road safety
2. Trees planted in the area between street and forecourt to serve as a filter
3. The forecourt itself with the entrances to the two school buildings

Together with the tree-filter the extension building frames the newly created forecourt. The materiality of its wooden façade mimics the bark of the trees. Between the existing structures with their noticeable façades and the street a new space is created with a very special atmosphere.

Also the interior qualities of the extension differ strongly from the existing buildings. Instead of ribbon windows the façade features discrete windows, and the classrooms are provided with daylight from more than one side to offer ideal working environments for the students.

Glazed surfaces between the individual classrooms allow visual connections and clear view for the teachers in attendance of the students who are working with tools and machines. Tables along the exterior walls provide optimally lit workplaces for individual users, while large tables in the centre of the classrooms may be used for flexible teamwork.