NMS Enkplatz

Enkplatz 4
1110 Wien
Österreich

Planungsdaten
Erweiterung des bestehenden Schulgebäudes am Standort Enkplatz um 13 Stammklassen, allgemeine Bereiche und 4 Normturnsäle

2. Platz im EU-weit offenen, einstufigen Realisierungswettbewerb

Verfahren: Mai 2017

Projektdaten
Brutto-Grundfläche: 9.318 m²
Nutzfläche: 7.010 m²
Umbauter Raum: 45.199 m³

Auftraggeber
Magistratsabteilung 56 – Wiener Schulen

Team
Architektur:
SOLID architecture

Modell
Archimodell

Die Zubauten sind als eigenständige Baukörper konzipiert und führen die Struktur des Quartiers mit Wohnbebauung im Blockrand und öffentlichen Bauten (Volkshochschule, Kirche, …) als solitäre Baukörper mit eigener Formensprache fort. Die Verbindungen zwischen den Gebäudeteilen sind funktional optimiert. Ein- und Durchblicke in die Schulanlage machen die Baukörper zu Solitären.

Verbindender Grünraum
Die für das Quartier prägenden Baumpflanzungen werden in das Zentrum des Schulareals, den Pausenhof, hineingezogen und betten das Schulensemble in die Umgebung ein.

Verkehrssicherheit durch Nebeneingang
Von der Straßenbahnhaltestelle Polkorabplatz gibt es einen zusätzlichen Nebeneingang in die Schulanlage. Die Engstelle des Gehsteiges im Bereich der Geiselbergstraße wird dadurch entschärft.

Ein neues Zentrum für die Schule
Die klassische Gangschule im Bestand erhält im Zubau ein neues Zentrum bzw. Herz in Form einer die Geschoße verbindenden Stufentribüne als Mittelpunkt des schulischen Lebens. Dieser Raum kann auch für größere schulinterne Veranstaltungen genutzt werden.

Pädagogisches Raumangebot
Die Klassenwände zu den Erschließungsflächen hin sind als funktionale Möbel mit Sitznischen und Stauraum konzipiert. Die Einrichtung ist beidseitig von den Erschließungsbereichen und den Klassen aus nutzbar. Durchblicke unterstützen die Nutzung der offenen Lernzonen. Jede Schule besitzt im obersten Geschoß eine Loggia, die als Freiklasse in den Unterricht miteinbezogen werden kann.

Eigenständiger Turnhallentrakt
Die Sportanlagen sind in einem kompakten Baukörper untergebracht. Der Hartplatz befindet sich auf dem Dach des Turnsaalgebäudes und ist von den Umkleiden auf kurzem Weg erreichbar. Funktional als eigenständiges Gebäude konzipiert, ist der Turnhallentrakt auch vor Fertigstellung der Schulerweiterungen in vollem Umfang behindertengerecht und für externe Sportler verwendbar. Die Verglasungen an bis zu drei Seiten der Turnhallenwände ermöglichen auch bei geteilten Hallen optimale Tageslichtqualität und leisten einen Beitrag zur Tageslichtautonomie des Gebäudes.

Konstruktion Turnhallentrakt
Der Turnsaalbereich wird oberirdisch in sehr bauzeitminimierender Holzleichtbauweise konstruiert.
Die großen Spannweiten von 15 m über den Turnsälen werden in Faltwerken aus flächigen, fertig vorfabrizierten Holzelementen, die auf der Baustelle lediglich untereinander verschraubt werden müssen, gelöst. Diese Elemente umfassen auch die Haustechnikleitungen, Maßnahmen für Schallschutz und alle Aufbauten bis auf den finalen Turnsaalboden. Sie werden auf - ebenfalls vorfabrizierte - Leichtwandkonstruktionen in Holzbauweise aufgesetzt.

Klar getrennte Bauphasen:
Die Gestaltung als eigenständige Baukörper sowie das Abrücken der Zubauten vom Bestand ermöglichen die störungsfreie Errichtung der Schulerweiterung ohne den laufenden Betrieb zu beeinträchtigen.

NMS Enkplatz

Enkplatz 4
1110 Vienna
Austria

Planning Data
Extension of the existing school building with classrooms and 4 gyms

2nd prize in open, EU wide competition

Date: May 2017

Project Data
Gross Area: 9.318 m²
Usable Area: 7.010 m²
Building Volume: 45.199 m³

Client
Magistratsabteilung 56 – Wiener Schulen

Team
Architektur:
SOLID architecture

Modell
Archimodell

The additions are designed as independent structures and continue the structure of the district with residential development in the block edge and public buildings (community college, church, ...) as a solitary building with its own formal language. The connections between the building parts are functionally optimized. Insights into the school complex turn the buildings into solitaires.

Educational space
The class walls towards the access areas are designed as functional furnitures with seating niches and storage space and can be used from both sides. Insights support the use of open learning zones. Each school has a loggia on the top floor, which can be used as an open air classroom.

Gymnasium wing
The sports facilities are housed in a compact building. The hard court is located on the roof of the gymnasium building and is easily accessible from the changing rooms. Functionally designed as an independent building, the gymnasium wing is fully accessible to the disabled and suitable for external athletes even before completion of the school extensions. The glazings on up to three sides of the gym walls enable optimal daylight quality even in shared halls and contribute to the daylight autonomy of the building.